Lollis machen im Salz- und Zuckerland

Wir haben neulich einen Ausflug ins Salz- und Zuckerland gemacht um selber Lollis herzustellen. Das Salz- und Zuckerland ist eine traditionelle Bonbonkocherei und bietet sonnstags die Möglichkeit, dass Kinder (und Erwachsene) einen Einblick hinter die Kulissen bekommen und selbst Lollis herstellen können.

Wir sind an einem Sonntag mit drei Mamas und vier Kids dorthin gefahren und haben am Workshop teilgenommen. Jeweils um 14h oder um 15h findet dort sonntags das Lollis-Herstellen statt. Natürlich wollten nicht nur die Kids Lutscher machen, sondern auch wir Mamas. Für acht Euro pro Person bekommt man an der Kasse zwei Stiele und kann sich in der Kocherei dann zwei Exemplare herstellen. Eine Voranmeldung ist übrigens nicht notwendig.

Einführung in die Lolli-Herstellung

Das Ganze ist super kindgerecht gemacht. Anfangs wird erklärt aus was Lutscher hergestellt werden. Dabei werden immer wieder die Kinder gefragt und mit einbezogen. Sie dürfen an den Duftstoffen riechen, die Geschmacksrichtungen testen und erraten. Am Ende wird dann abgestimmt, wie die Lollis, die gleich hergestellt werden, schmecken und aussehen sollen.

Gemäß Mehrheitsbeschluss von ca. 12 anwesenden Kindern wurde entschieden, dass unsere Lollis nach Erbeer-Sahne schmecken und rot-blau aussehen werden. Alle Kinder waren schwer begeistert, dass ihre Wünsche bei der Herstellung berücksichtigt wurden.

Ran an die Lollis
Die Masse wird hergestellt

Die Dame, die den Workshop geleitet hat, machte sich dann ans Werk und hat die Masse für die Lollis vorbereitet. Die Kinder waren sehr erstaunt, das aus dieser komischen flüssigen Masse Lutscher entstehen sollen. Aber nach und nach nahm die Masse Form an und wurde zu einer langen Rolle – die irgendwie an Zahnpasta erinnerte. Von dieser Rolle bekam jeder Teilnehmer ein Stück und konnte dann nach Belieben seine Lollis formen.

Spiralen drehen, Herzchen formen, Schnecken rollen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass man frühzeitig den Stiel reindrückt (dabei haben wir Mamas geholfen) und nicht zu lange mit dem Formen wartet, da die Masse schnell fest wird.

Den Lolli formen

Den Kindern und auch uns Mamas hat es sehr viel Spaß gemacht die Lutscher zu gestalten. Und die Ergebnisse sind wirklich super geworden – und richtig lecker. Mein langer gedrehter Lutscher war allerdings ein bisschen zu instabil und ist beim Verpacken leider zerbrochen. Zu Glück habe ich vorher noch ein Foto gemacht. Die Kinder hatten da stabiler gearbeitet, deren Lollis haben es bis nach Hause geschafft um sie Papa zu zeigen und dann verspeist zu werden.

Wer noch nicht genug Lollis hat kann im angrenzenden Laden jede Menge fertige kaufen. Die Auswahl an Lutschern und Bonbons ist riesig.

Lutscher im Shop

Das Salz- und Zuckerland bietet übrigens auch Kindergeburtstage und Gruppenveranstaltungen an. Es ist sehr schön gelegen, denn man kann dort wunderbar spazieren gehen. Es gibt ein Restaurant und einen Spielplatz, so dass man nach der Bonbonkocherei auch ein paar Stündchen dort verbringen kann. Von uns gibt es eine absolute Weiterempfehlung: ein Besuch dort, mit Teilnahme an einem Workshop, lohnt sich auf jeden Fall. Wir werden bestimmt nochmal einen Ausflug dorthin machen.

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