Wasserspass im Vier-Jahreszeiten-Park Oelde

Blumenbeet mit Fahrrad

Wir waren mal wieder unterwegs in der Region. Da wir schon mehrfach sehr begeistert waren von den ehemaligen Landesgartenschaugeländen in der Umgebung (siehe Bericht zum Maximilianpark) haben wir uns diesmal für den Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde entschieden. Bei eher mäßigem Wetter sind wir – ohne Papa, dafür aber mit einer lieben
Freundin und ihrem knapp Zweijährigen – los Richtung Oelde.

Für 4 Euro Eintritt (Kinder bis sechs Jahre sind frei, darüber 2,00 Euro) erwarben wir eine Tageskarte für Erwachsene. Familien zahlen übrigens 8,00 Euro. Der Park ist aufgeteilt in verschiedene Bereiche, der Hauptteil mit den meisten Attraktionen ist kostenpflichtig, die Außenbereiche können kostenfrei genutzt werden. Inmitten des Parks liegt ein Freibad.

Wir haben uns nur im Hauptteil aufgehalten und starteten zunächst mit einem Spaziergang um und über den Mühlensee, vorbei an schön bepflanzten Blumenbeeten. Auf der Insel gibt es eine große Vogelvoliere und die Möglichkeit, den See mit einem Floß zu überqueren. Das mussten Pipilotta und ich direkt ausprobieren, Johnny wollte lieber zu Fuß ans andere Ufer und dort auf uns warten. Das Floß funktioniert sehr leicht und so konnte die Pipilotta uns ohne meine Hilfe von Ufer zu Ufer fahren. Nach dreimal hin und her konnten wir dann weiter zu den Baumhäusern.

Wasserspielplatz mit Sonnensegel

Durch die tolle Baumhaus-Landschaft wollten wir natürlich alle durch. Wir Erwachsenen hatten dabei genauso viel Spaß wie die Kinder. Direkt hinter den Baumhäusern befindet sich der Wald-Spielplatz. Auch hier gibt es jede Menge Klettermöglichkeiten. Meine beiden waren begeistert, für unseren kleinen Begleiter war der Parcours allerdings noch deutlich zu schwierig und er musste leider unten bleiben.

Aufgrund des mäßigen Wetters waren kaum andere Besucher im Park und so hatten wir den großen Matsch-Spielplatz für uns alleine, was die Kids natürlich super fanden. Hier, im Zentrum des Parks, befinden sich auch viele Sitzgelegenheiten, ein Kleinkinder-Spielplatz eine große Spielburg mit ganz vielen Rutschen. Wir putzten uns den Regen von einer Bank und legten erstmal eine Picknickpause ein. Doch lange hielt es die Kids nicht auf der Bank, es gab viel zu viel zu entdecken. Und ganz vorsichtig ließ sich sogar die Sonne blicken.

Rutschenturm

Im Park gibt es auch noch das Kindermuseum Klipp-Klapp, unsere letzte Station. Der Eintritt hierfür ist bereits im Park-Eintritt enthalten. Im Museum können die Kinder spielend lernen, wie eine Wassermühle funktioniert und wie Mehl gemacht wird. Wir testeten alle gemeinsam die Sackrutsche und begaben uns dann ins Wetterstudio im Obergeschoss, wo wir unseren eigenen Wetterbericht drehen konnten. Dort gibt es auch noch eine ganze Menge mehr über das Wetter zu erfahren, das ist sicher für größere Kinder sehr spannend, meine beiden waren dazu noch zu jung. Es gibt hier auch ganz tolle Angebote für Kinder-Geburtstage, für allerdings dann doch ein
bisschen weit.

Indoor-Wasserlandschaft

Das absolute Highlight für die Kinder und auch für uns Mamas war die überdachte Wasserlandschaft. Egal ob es draußen regnet oder stürmt, drin ist es warm und trocken – also zumindest von oben;-) Hier können die Kinder Staudämme und Schleusen bauen, den Weg des Wassers anhand bunter Bälle verfolgen und einfach ganz viel spielen. Wasserspiele stehen bei meinen beiden ganz oben auf der Beliebheitsskala. Zum großen Glück hatten wir die komplette Wasserlandschaft für uns alleine, da keine anderen Kinder mehr dort waren. Alle drei hatten super viel Spaß beim Entdecken, Ausprobieren und Spielen. Nach einer gefühlten Ewigkeit musste ich meine beiden dann überzeugen, dass es Zeit für den Heimweg war. Mittlerweile hatte sich die Sonne gänzlich durchgesetzt und wir gönnten uns noch ein Eis bevor wir dann wieder nach Hause fuhren.

Mein Fazit: Der Vier-Jahreszeiten-Park bietet, wie der Name schon sagt, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter Spiel und Spaß für die Kinder. Der schön angelegte Park lädt aber auch die Großen zum Spazieren gehen und verweilen ein. Wer das Kindermuseum besuchen möchte sollte vorher auf der Internetseite nach den Öffnungszeiten schauen. Außerhalb der Ferien ist es nur am Wochenende geöffnet. Wir werden sicher nochmal wiederkommen, der Eintritt ist mehr als fair, für nur 4 Euro haben wir einen tollen Tag im Park verbracht.

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